· 

21 Tage bis zum Wechsel

21 Tage, heißt es, dauert es, bis wir uns von einer Gewohnheit verabschieden. Meine Freundin Maria fastet heute den 21. Tag. Während ich sie mittlerweile als Strich in der Landschaft wahrnehme, wird mir immer bewusster: ich will sie auch, diese Freiheit. Während ich unsere gelegentlichen gemeinsamen Genussrituale vermisse, umgibt sie jetzt eine bemerkenswerte Ruhe. Mit jedem Schritt scheint sie mir zu zeigen: so geht´s. Loslassen, das große Zauberwort. In die Seelenruhe kommen. Könnte ich Genießerin sein und gleichzeitig Loslassen? Ist das nicht die Voraussetzung zum wahren Genießen?All die Leckereien, die ich mir gönne, wie oft genieße ich sie wirklich?

Mitten in diese Gedanken hinein höre ich von mehreren Seiten gleichzeitig: Wenn du wirklich zur Veränderung beitragen willst, ändere dich selbst. Lass Dinge weg, die Energie binden, denn du brauchst sie jetzt wirklich, um gut und ganz da zu sein. Für dich und für Alle und für Alles.

Ich bemerke schon, wenn bei der 10. Wiederholung etwas an Attraktivität verliert. Weil es Gewohnheit geworden ist. Punkt.

handaufsherz: mir persönlich fällt es sehr schwer, mich in fordernden Zeiten „ohne Not“ einzuschränken. Am ehesten vielleicht, wenn etwas anderes als Ersatz ins Spiel kommt.

Also ist Fasten dran. Und wie es mit 11 Tagen Yin-Fasten gelingen kann, auf 21 Tage zu kommen, davon mehr in den nächsten Tagen