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Juni Yin-Fasten #1 -Die Schatten lieben lernen

Tag 0 - Schäfchen ins Trockene bringen

Entlastungstag. Der Moment rückt näher. Wochenlange Werbung und Auftanken von Begeisterung und Vorfreude können im Moment der Wahrheit nicht vernebeln, dass es auch für mich kein Spaziergang ist, wenn es losgeht. Und geht mir die Macht der schlechten Gewohnheiten noch sehr auf den Sender. Als bekennende Genießerin ist es ja so wunderbar, das Fasten wie eine Art Regulativ zu durchschreiten. Die letzten Wochen hatten es in sich. Nach dem Umzug viele, viele neue Eindrücke, neue Menschen und auch Herausforderungen. So dass ich es in den letzten Wochen deutlich gespürt habe: da ist etwas Schales, Fades, das sich wie von selbst der Gewohnheit beigemischt hat. Genuss?  Handaufsherz - immer weniger. Ich möchte wirklich mal wieder ganz raus und mich erholen. Er-holung!! Mich zurückholen, zu mir selbst. Mir anschauen, was mich wirklich bewegt. Worum es zurzeit  geht. Eine neue Ausrichtung finden.  

Seit ein paar Tagen tauchen 2 Themen auf, die mich beschäftigen: Schattenarbeit. Eine geschätzte Youtuberin hat ein beeindruckendes Live über das Thema hochgeladen. Ich nehme es als willkommenen Tritt in den Allerwertesten. Ein kräftiger Impuls, der mich seitdem ab und zu mit Freude erfüllt.

Und das andere Thema: wenn ich richtig auf die innere Reise gehe, wie bleibe ich dann am Herzbusiness Draht? Also „in der Sichbarkeit“. Dann gestern: zack! Da ist er, der Plan: Ich dokumentiere einfach meine Schatten. Ich reibe mir die Hände, freue mich. Jaaa!!!! Wenn die Youtuberin das kann, kann ich das vielleicht auch. Hat ja viel mit der Aufgabe zu tun: mich zeigen mit meinen Erfahrungen. Jeden Tag ein Artikel für den Blog. Und ein Live in Facebook. Cooler Plan.

Pläne sind der erste Impuls, der auftaucht, wenn bei mir Unruhe auftaucht. Eine erste Schattenseite von mir. Vielleicht berichte ich darüber mehr. Vielleicht nicht. Wer weiß? Denn - ja, es ist ein wichtiges, spannendes Thema. Doch diese letzten Zeilen schreibe ich erst 4 Tage später. Denn das Leben hatte etwas anderes vor.