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Juni - Yin-Fasten #2 - Gelassen den Schatten begegnen

Tag 4 – Blitzlicht vom Loslassen

Wenn ich meine Notizen von vor 4 Tagen lese, möchte ich das Fernglas zur Hand nehmen, so weit ist es weg. Ich bin erleichtert, weil ich in der Ruhe ankomme, nach der ich mich gesehnt habe. Von Stress begleitet zeigen sich die Themen, die es in sich haben und mir direkt den Spiegel vorhalten: schau mal da noch näher hin, wenn du weiterzukommen willst. 

Gestern dann meine ersehnte „astrologisch – spirituelle“ Beratung, auf die ich lange gewartet hatte. Wie gut das Kopfnicken der geschätzten Eva bereits tut, als ich von den Herausforderungen spreche, die kein Ende zu nehmen scheinen. Ja, sagt sie, das sehe sie in der aktuellen Konstellation, seit einigen Monaten sei ich in einer herausfordernden Phase der Veränderung. Sofort kehrt Frieden ein. Geduld haben. Alles annehmen. Zweifel, Widerstände anschauen. Und immer wieder Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen. Es wird besser, leichter. Persönlich und allgemein. Und das spüre ich auch und danke so herzlich für diesen wichtigen Impuls, wieder friedlich zu werden.

Indes stelle ich fest, dass das Fasten für mich persönlich etwas sehr Privates ist. Wie sehr schätze ich den Austausch in der Gruppe, unserem geschützten Raum. Gestern Abend am Feuer mit einigen Leuten der genießenden Anderswelt. Es gibt kaltes Bier. Nicht für mich. Und es ist leicht und verbunden. Ein entspannter Austausch über das, was uns wichtig ist und was wir erlebt haben. Meine Vision ist „das“. Jeden Moment mit dem Gehen, was mich anzieht. Keine Pläne mehr machen.